Beschichtungsmessung

Die teilweise anspruchsvollen Betriebsbedingungen von Fahrzeugen oder Maschinen stellen hohe Anforderungen an die Gebrauchseigenschaften oder den Korrosionswiderstand einzelner Komponenten.

Aus diesem Grund werden spezielle Beschichtungen entwickelt, die Zuverlässigkeit und Funktionalität sichern. Im Rahmen der Qualitätssicherung ist die schnelle Beurteilung derartiger Schichten gefordert. In der Regel lassen sich bestimmte Substanzen, die Bestandteil solcher Beschichtungen sind, zur Fluoreszenz anregen. Die entsprechende Intensität macht eine Aussage über die gesuchte Schichtdicke.

1. Anwendungsbeispiel

Schichtdickenmessung: Kontrolle der Schichtdicke einer mineralisch-polymeren Korrosionsschutzschicht einer Aggregatabdeckung eines PKW.

Zu detektierende Substanz: Mineralisch-polymere Korrosionsschutzschicht
Oberfläche: Stahl, tiefgezogen
Messkopf: Standard, Edelstahl, d=6 mm, ohne Optik
Messkopfanordnung: Über der zu untersuchenden Oberfläche
Abstand zur Oberfläche: 10 mm
Lichtquelle: Microchiplaser
Wellenlänge: 266 nm
Lichtleiter: 0,5 m Quarzglasfaser
Fläche/Messpunkt: 5 mm²
Messzeit/Messpunkt: 1 Sekunde
Messpunkte/Bauteil: 5
Beurteilung der Beschichtungsdicke bei der Produktion von Bauteilen der Kfz-Zulieferindustrie auf Basis von Oberflächenmessungen 

2. Anwendungsbeispiel

Ölauflagenmessung: Kontrolle der Beölung von Walzblech.

Zu detektierende Substanz: Korrosionsschutzöl
Oberfläche: Aluminiumblech
Messkopf: Standard, Edelstahl, d=6 mm, mit Optik
Messkopfanordnung: Mittels geeigneter Optik über der zu
untersuchenden Oberfläche
Abstand zur Oberfläche: 22 mm
Lichtquelle: Microchiplaser
Wellenlänge: 355 nm
Lichtleiter: 5,5 m Quarzglasfaser
Fläche/Messpunkt: 32 mm²
Messzeit/Messpunkt: 1 Sekunde
Messpunkte/Bauteil: 2
Kalibrierungskurve zur Bestimmung der Beölungsdicke von Walzblech