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OffshoreBei der Förderung von Erdöl und Erdgas fallen je nach Lagerstätte größere Wassermengen an. Im Anschluss an die Entölung wird dieses Produktionswasser entweder in See gegeben oder wieder in die Lagerstätte verpresst. Insbesondere bei der Einleitung in See gelten je nach Fördergebiet strenge gesetzliche Höchstgrenzen für den Kohlenwasserstoffgehalt. Um diese einzuhalten bzw. maximal zu nutzen, ist die Online-Überwachung des Produktionswassers sinnvoll. Die chemischen Rahmenbedingungen einer solchen Online-Analyse sind hierbei äußerst anspruchsvoll. Je nach Lagerstätte enthält das Wasser zusätzlich eine Vielzahl unlöslicher Verbindungen, die sich während und nach dem Entölungsprozess in unterschiedlichster Weise im Rohrleitungssystem ablagern (sog. „scaling“). Diese Ablagerungen lassen sich häufig nur mechanisch oder durch den Einsatz von Säuren entfernen. Der kompakte Messkopf des KONTAVISOR bietet hier einen entscheidenden Vorteil. Mittels einer leistungsstarken Ultraschalleinheit wird das Saphirfenster, durch das die Detektion der Kohlenwasserstoffe erfolgt, periodisch gereinigt. Falls erforderlich, z. B. bei Schlammablagerungen, kann zusätzlich über eine Reinigungsluftlanze das Messfenster zeitgesteuert mit Druckluft gereinigt werden. Messkopf und Ultraschall bilden zusammen mit einem kurzen Rohrstück eine kompakte Messzelle. Zusätzlich können ein Probenentnahmeventil und ein Temperaturfühler zur Durchflussüberwachung montiert werden. Einfach lösbare Verschraubungen ermöglichen eine schnelle Demontage und Reinigung der Messzelle. Die gesamte Einheit (mindestens PN 16) ist in Edelstahl ausgeführt und für einen sehr robusten Einsatz dimensioniert. Kundenspezifische Anpassungen sind ohne großen Aufwand möglich. Vortrag von Dr. Jens Bublitz zum Thema: Zeitaufgelöste laserinduzierte Fluoreszenzspektroskopie in Offshore-Anwendungen - produced water monitoring:
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